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 | Foto: KfW-Bildarchiv / Thomas Klewar |
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Auch wenn die Rate und damit die monatliche Belastung steigt lohnt es sich für Bauherren, bei der Baufinanzierung eine höhere Anfangstilgung zu vereinbaren
Wer einen Kredit aufnehmen möchte, muss nicht nur die aktuellen Zinskonditionen im Blick haben, sondern auch festlegen, wie hoch die anfängliche Tilgungsrate sein soll. Oft wird eine Anfangstilgung von einem Prozent vereinbart, um die finanzielle Belastung durch die monatliche Rate erträglicher zu halten. Doch wer es sich leisten kann, sollte einen höheren Tilgungssatz wählen, auch wenn dadurch die Rate steigt, empfehlen Baugeld-Experten. Denn so sind Bauherren nicht nur schneller schuldenfrei, sondern sparen auch viel Geld. Wer beispielsweise ein Darlehen zur Baufinanzierung von 100.000 Euro zu einem Sollzinssatz von vier Prozent aufnimmt, der hat seine Schulden bei einer Anfangstilgung von einem Prozent erst nach einer Laufzeit von rund 40 Jahren getilgt. In dieser Zeit zahlt er an Zinskosten insgesamt etwa 101.000 Euro, dass heißt er zahlt den doppelten Kreditbetrag zurück. Entscheidet sich der Kreditnehmer stattdessen für eine Anfangstilgung von drei Prozent, so ist er schon nach gut 20 Jahren schuldenfrei. Die Zinskosten belaufen sich in diesem Fall auf insgesamt etwa 49.000 Euro. Das ist nur halb so viel. |